Copyright: Vaping Chrisch, www.vaping-chrisch.de Impressum Schief gewickelt? - Nicht mit mir!        Ohm Ooooohm? Merke:  Das Ohm’sche Gesetz ist KEINE Fernöstliche Meditationstechnik! Subohm ist KEIN Zustand tiefster Entspannung! Ich weiß, der letzte Physik-Unterricht ist bei manchen schon eine Weile her... Und all zu viel hängen geblieben ist vermutlich auch nicht!? Macht nichts! Ich werde hier jetzt eh keine Abhandlung schreiben, sondern nur in aller Kürze das zusammenfassen, was für uns Dampfer (insbes. Selbstwickler) wichtig ist:  Das Ohm’sche Gesetz zeigt den Zusammenhang zwischen Strom (I / Ampere), Spannung (U / Volt) und Widerstand (R / Ohm). Anhand einer einfachen Rechnung lässt sich zudem auch die Leistung (P / Watt) errechnen (Diese Einheiten werden Dir immer wieder begegnen). Daraus ergeben sich nun folgende Formeln: U = I x R (Volt = Ampere x Ohm) I = U : R (Ampere = Volt : Ohm) R = U : I (Ohm = Volt : Ampere) P = U x I (Watt = Volt x Ampere) U = P : I (Volt = Watt : Ampere) I = P : U (Ampere = Watt : Volt) Du siehst, mit Hilfe dieser Formeln ist es möglich, einen 3. Wert zu errechnen, wenn 2 Werte bekannt sind. Und tatsächlich sind sie recht wichtig - zumindest einige  ;-) Das ist Dir zu viel Rechnerei? Kein Problem: Ohm-Rechner gibt es Duzende im Netz und/oder als App fürs Smartphone :-D Die Frage ist: Was haben wir nun vom Ohm’schen Gesetz und wie können / müssen wir es beim Dampfen anwenden?  Ohm (der Widerstand) ist in unserem Fall der Widerstand des Drahtes, mit dem wir unsere Wicklungen machen.   Vereinfacht (oder aufs Dampfen bezogen) können wir sagen: viel Ohm = hoher Widerstand wenig Ohm = geringer Widerstand unter 1 Ohm = Subohm-Bereich Null Ohm = Kurzschluss... äh... kein Widerstand Frage: Wieso ist es nun so wichtig, den Widerstand (Ohm) der eigenen Wicklung zu kennen? Antwort: Weil der Widerstand der Wicklung darüber entscheidet, wie sicher unsere Dampfe(rei mit dieser Wicklung) ist und ob sie überhaupt dampft und wenn ja, wie schön sie das tut ^^ Darüber hinaus gibt uns der Ohmwert Auskunft darüber, ob und mit welcher Watt-/Volt-Einstellung wir den so gewickelten Verdampfer mit unserem Akkuträger benutzen können (sofern geregelt) und - ganz wichtig - welche Akkus wir dafür nehmen müssen. Der geneigte Physik-Fan möge sich, für den Genuss seitenlanger Zahlenkolonnen und Formeln nebst etlicher Anwendungsbeispiele und detailliert niedergeschriebener Erklärungen, bitte auf den einschlägigen “Physik-Nerd-Seiten” umsehen. Denn bei mir ist an dieser Stelle Schluss mit grauer Theorie. Ich versuche lieber, das so zu formulieren, dass es jeder versteht ;-)     Folgende Leitsätze kannst Du Dir merken: Je höher der Widerstand (Ohm), desto mehr Spannung (Volt) brauchst Du, um den gleichen Dampf zu bekommen, wie mit einer Wicklung mit geringerem Widerstand (ein “zu viel” an Spannung führt aber zum Kokeln). Je mehr Leistung (Watt) an Deinem Akkuträger eingestellt ist, desto mehr Dampf holst Du aus Deinem Gerät heraus (zu viel Leistung führt aber zum Kokeln). Je geringer der Widerstand (Ohm), desto mehr Dampf und je höher die Spannung, desto mehr Dampf bekommst Du - sofern der Strom (Ampere) in ausreichender Menge vorhanden ist... bis es kokelt ^^ Je mehr Strom (Ampere) Du rechnerisch benötigst / beim Feuern Deinem Akku entnimmst, um Deine Wicklung zu nutzen, desto höher die Anforderungen an Deinen Akku. Je geringer der Widerstand (Ohm), desto mehr Strom (Ampere) muss fließen können und desto schneller ist Dein Akku leer (mAh). “Der Akku wird leerer” heißt, die Spannung (V) des Akkus lässt nach.  Bei Widerständen über 1 Ohm musst Du nicht zum Nerd mutieren, solltest aber im Groben die Zusammenhänge kennen. Zwischen 1 Ohm und round about 0,5 Ohm solltest Du wissen, was Du da tust und warum - bei Werten unter 0,5 Ohm MUSST Du wissen, was Du da tust oder es besser sein lassen!!!! Die Möglichkeit der Widerstandsmessung (Akkuträger, der das kann oder ein Ohmmeter oder ein Multimeter) und das Wissen, wie man das Gerät benutzt und welchen Eigenwiderstand es hat, ist Pflicht (!!!), wenn Du selbst wickeln willst!